04.04.2005

Neue Angebote, neue Jobs

Aschaffenburg, 30. März 2005 - Hafen Aschaffenburg weiter auf Wachstumskurs

Aschaffenburg, 30. März 2005 – Der Hafen Aschaffenburg ist trotz der stagnierenden Konjunktur in Deutschland weiter auf Wachstumskurs. Durch Containerverladungen, Holzlogistik sowie Kohle- und Zelluloseumschlag stieg der Gesamtgüterumschlag des Hafens in 2004 im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent auf 2,7 Millionen Tonnen. Von der Steigerung profitierten alle Verkehrsträger, vor allem aber der umweltschonende Containerverkehr mit dem Binnenschiff (um 30 Prozent auf 12.690 Containerbewegungen) sowie der Gütertransport mit der Eisenbahn (um 34 Prozent auf 139.000 Tonnen). Eine besondere Herausforderung stellte in 2004 die Verladung einer US-Division mit Panzern und Lastkraftwagen dar.

„Oberstes Ziel ist der nachhaltige und langfristige Erfolg des Hafens als Logistik- und Produktionsstandort. Damit werden am Bayerischen Untermain Arbeitsplätze geschaffen und Wirtschaftskraft gesichert“, sagt Hafendirektor Wolfgang Filippi. Nachdem seit 2004 die Dienstleistungspalette Stück für Stück aufgestockt wurde, verfügt der Hafen nun über hervorragende Standortvoraussetzungen, die sich in steigender Nachfrage für Transport- und Logistikdienstleistungen widerspiegeln.

Die Rückbaumaßnahmen des Kohlekraftwerks am Hafen Aschaffenburg befinden sich unterdessen in den letzten Zügen. Nach positivem Bescheid der Genehmigungsbehörden kann nun auf Teilflächen die Nachnutzung durch den „Ökopark“ der Unternehmerfamilie Westarp beginnen. Über die Verwertung der weiteren Restflächen im Kraftwerksumgriff führt der Hafen derzeit Verhandlungen mit mehreren potenziellen Ansiedlern.

Flankiert werden die Akquisitionsaktivitäten durch Serviceerweiterungen für Hafenkunden. Zusammen mit der im Hafen ansässigen Nordbayerischen Eisenbahngesellschaft mbH (NBE) wurde die Lokwerkstatt des Hafens für externe Kunden geöffnet. Mobile Werkstatttrupps führen darüber hinaus bundesweit Fristenarbeiten, Umbauarbeiten und Reparaturen an Lokomotiven durch. Vor allem entwickelt sich der Eisenbahnverkehr im Hafen als Jobmaschine: Die NBE hat seit 2002 34 Arbeitsplätze geschaffen.

Ebenso war die Ansiedlung der Edelstahl Recycling Gesellschaft (ERG) in 2002 nur durch die Hafenbahn möglich. Dort wurden 25 neue Arbeitsplätze geschaffen. Während bei der ERG derzeit eine Betriebserweiterung geprüft wird, stockt der Hafen Aschaffenburg seinen Gleisbautrupp personell auf.

In Verbindung bleiben XING YouTube