21.10.2005

Großbehälter nahmen den Weg übers Wasser

Aschaffenburg, 19. Oktober 2005 – Bei einem ungewöhnlichen Schwertransport hat der bayernhafen Aschaffenburg einmal mehr seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Zwei über 28 Meter lange sowie 5 Meter breite und tiefe Großbehälter für die Papierindustrie wurden im Hafen vom Binnenschiff auf zwei Spezial-Lkw umgeschlagen. Um die jeweils
35 Tonnen schweren Metallkonstruktionen aus dem Schiff zu hieven, kamen zwei 100-Tonnen-Mobilkräne zum Einsatz.


Der holländische Versender der Fracht hatte von vorne herein auf eine Logistikkette über Rhein und Main gesetzt, um Transportkosten zu sparen und vor allem die ohnehin stark befahrenen Autobahnen im Rhein-Main-Gebiet nicht durch diesen Schwertransport zu belasten.

„Die Herausforderung bei diesem Umschlag lag darin, die Verladung mit den beiden Mobilkranen absolut synchron zu gestalten“, erläutert Wolfgang Filippi, Direktor des bayernhafens Aschaffenburg. Ein Ingenieursteam des bayernhafens fand eine weitere spezielle Lösung. Dadurch, dass die Druckkräfte nur an bestimmten Stellen sowie über Spezialpratzen auf den Kai ausgeübt wurden, konnte der Transport reibungslos abgewickelt werden.

Um auch im Aschaffenburger Stadtverkehr keine Staus zu verursachen, rollte der Transport die letzten fünf Kilometer vom Hafen zum Empfänger, der SCA Packaging Containerboard Deutschland, nachts über die Straße.

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