16.02.2012

Startschuss für den Ausbau der B 26

Spatenstich für Geh- und Radwegunterführung zwischen Nilkheim und Leider

Feierlicher Baubeginn der Geh- und Radwegunterführung zwischen Nilkheim und Leider

30 Jahre hatten die Nilkheimer und Leiderer auf diesen Moment warten müssen. Am Freitag, 10. Februar 2012, war es dann endlich so weit: Bei eisigen minus zehn Grad setzten Staatssekretär Gerhard Eck (CSU) und Oberbürgermeister Klaus Herzog (SPD) den ersten Spatenstich für die neue Geh- und Radwegunterführung an der B 26.

Der insgesamt zehn Monate dauernde Bau an der Kreuzung Auweg/Augasse zur Bundesstraße wird die Verbindung zwischen den beiden Aschaffenburger Stadtteilen deutlich verbessern. Darüber hinaus erhöht er die Leistungsfähigkeit der B 26.

Die Kosten in Höhe von knapp 1 Million Euro teilen sich der Bund (450.000 Euro) und die Stadt (circa 315.000 Euro). 125.000 Euro fördert das Land zusätzlich.

Der Neubau der Geh- und Radwegunterführung kann aber nur der Anfang sein, wie Staatssekretär Eck betonte: "Die Unterführung ist zwar wichtig, es muss entlang der B 26 allerdings Weiteres folgen, insbesondere der Ausbau der Zufahrten zum Hafen." Denn mehr als 21.000 Fahrzeuge passieren täglich die B 26. Damit liegt die Verkehrsbelastung deutlich über dem Durchschnitt der Bundesstraßen in Bayern von rund 9.500 Fahrzeugen pro Tag.

Das Projekt ist auch eine Vorwegmaßnahme für den Ausbau der Knotenpunkte Hafen-West bis Hafen-Mitte im Zuge der Darmstädter Straße. Hiefür hat die Regierung von Unterfranken mittlerweile einen vierstreifigen Ausbau genehmigt. Das Staatliche Bauamt Aschaffenburg wird aller Voraussicht nach noch im Februar 2012 die Planfeststellung beantragen.

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